Botschafter

Herzlichen Dank für die Unterstützung zum Ideen-Wettbewerb!

Annette Schavan

 

Prof. Dr. Annette Schavan, MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Hochschulen sind Orte der wissenschaftlichen Neugier und der Kreativität. Die deutschen Hochschulen genießen auch international hohes Ansehen. Sie leisten hochwertige Ausbildung und Forschung, sie sind zentrale Impulsgeber für das Innovationsgeschehen in unserem Land. An ihnen werden neue Ideen geboren und entwickelt. Dabei ist es wichtig, immer wieder zu fragen: Was können wir noch besser machen? Wo sind Hürden, die den Hochschulalltag erschweren und Kreativität und Innovation hemmen? Der Wettbewerb „UniGestalten“ stellt sich diesen Herausforderungen und fragt nach neuen Perspektiven für unsere 394 Hochschulen.

 

 

Birgitta Wolff

Prof. Dr. Birgitta Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt

Hochschulen sind die Quelle von Kreativität und Innovation in der Gesellschaft.
Die Hochschulen selbst müssen deshalb auch innovativ aufgestellt sein. Der Ideen-Wettbewerb „UniGestalten“ setzt hier wichtige Akzente. Das ist gut für die Hochschulen, gut für die Wirtschaft, gut für die Gesellschaft.







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Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

UniGestalten ist ein wichtiges Projekt, das die Hochschule verbessern und dabei alle Beteiligten mit ihren persönlichen Vorschlägen und Ideen einbeziehen möchte. So entsteht Raum für bisher unbeachtete Perspektiven, die der aktuellen Diskussion neue Impulse geben.

 

 

 

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Prof. Dr. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Ich beglückwünsche die Initiatoren des Ideen-Wettbewerbs zu einer außerordentlich innovativen Partnerschaft und freue mich darüber, dass der Versuch unternommen wird, bottom-up Impulse für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Studierenden und Lehrenden zu geben. Damit wird ein in der Industrie gängiges Verfahren zur Optimierung von Arbeitsabläufen angepasst an Fragen und Herausforderungen für das Hochschulsystem. Hierbei versuchen junge Hochschullehrer – neben der Forschung auf Bologna und Exzellenz- und anderen Wettbewerben – frische Ideen für unsere Hochschulen zu generieren.



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Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft

Wer könnte die Uni besser umgestalten, als ihre Studierenden, Mitarbeiter und Partner? Die besten Ideen kommen von innen! Ich wünsche mir, dass die Hochschulen die Ideen dieses Wettbewerbs beherzt aufgreifen und mit allen Mitgliedern der Hochschule gemeinsam umsetzen.






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Prof. emer. Michael Succow, Universität Greifswald, Träger des „Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award)“

Allen Beteiligten eine Stimme geben, damit die Einzelheiten beachtet werden. Kleine und große Visionen zusammenführen damit das „große Ganze“ besser wird. Ein gestaltender Teil unserer zukünftigen Universitäten werden – Dieser Wettbewerb macht es möglich. Und zwar jedem ohne Rücksicht auf Statusgruppe, Karrierestufe oder Erfahrungsstand. Darin liegt die Stärke von "UniGestalten" – ich bin gespannt und wünsche viel Erfolg!




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Christine Heintze, Alumna, Freie Universität Berlin

Prima, dass auch Ehemalige bei UniGestalten mitmachen können. Mit etwas Abstand sieht man ja oft genauer, was hätte besser laufen können.


 

 

 

 

 

 

 

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Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)

Die Hochschule von morgen – das kann nicht nur die Verlängerung der bisherigen Entwicklung in die Zukunft hinein sein. Diese Zukunft stellt neue, faszinierende Herausforderungen: Bereits in der Mitte dieses Jahrhunderts werden über 9 Milliarden Menschen auf dieser Erde leben. Es werden sich neue Knappheiten bei Energie, bei Ressourcen, bei Nahrungsmitteln ergeben. Gewaltige Herausforderungen für eine Wissensgesellschaft, in die Europa, in die in besonderer Weise Deutschland hineinwachsen muss. Herausforderungen aber auch zur Gestaltung einer Wissensdemokratie.
Die Hochschule der Zukunft: Sie muss offen sein für die Einbindung der Zivilgesellschaft in Forschungsprozesse. Über die Interdisziplinarität hinaus muss eine leistungsfähige transdisziplinäre Gestaltung entwickelt werden. Dies setzt keineswegs nur finanzielle Investitionen, sondern vor allem auch Investitionen in Ideen und Eigenständigkeiten, in die Öffnung in die Welt hinein voraus.

 


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Stefanie Rehm, Geschäftsführung Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg

Die Hochschulen in Deutschland befinden sich derzeit in starkem Umbruch.
Nur der ständige Dialog aller Universitätsangehörigen ermöglicht die bestmögliche Ausschöpfung der (nicht immer idealen) Rahmenbedingungen. Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ideen ein und gestalten Sie dadurch die Hochschullandschaft aktiv mit!

 

 



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Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Die Hochschule von morgen fasziniert, provoziert, irritiert. Viele fachliche Grundlagen werden mit Hilfe des Internet vermittelt – das lässt mehr Zeit und Aufmerksamkeit für persönliche Begegnungen mit Lehrern und Kommilitonen.






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Neil Meshraqi, Student, Freie Universität Berlin

Ich finds gut, dass Studenten endlich die Möglichkeit haben, das Unileben in sämtlichen Bereichen mitzugestalten.


 

 

 

 

 

 

 

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Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologie, Zeppelin University

Nicht mehr von der Universität schwärmen einerseits und ihren Prüfungsalltag aushalten andererseits -- sondern an der Universität arbeiten wie man in Parteien, in Behörden, in Unternehmen, in Kirchen, in der Armee und in Krankenhäusern arbeitet, mit derselben Selbstverständlichkeit, Kompromissbereitschaft und Leidenschaft, das wäre eine Überlegung wert.

 

 

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Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Hertie School of Governance, Berlin

Der Ideen-Wettbewerb „UniGestalten“ hat einen vorbildlichen Ansatz: er richtet sich an alle, die das Leben und Arbeiten an der Hochschule prägen und damit wie keine andere wissen können, wie man die Hochschule von morgen durch gezielt innovative Ansätze verbessern und erleichtern kann. Der Wettbewerb setzt gezielt auf die Innovationskraft von Personen und trifft damit den eigentlichen Kern: die Lernfähigkeit der Organisation. Ich wünsche dem Wettbewerb viel Erfolg und vor allem eines: gute Ideen für eine leistungsfähige Hochschule von morgen.

 

 

 

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Prof. Dr. Jürgen Gerhards, Makrosoziologie, Freie Universität Berlin

James Surowiecki hat in seinem häufig zitierten Buch „The Wisdom of Crowds“ die These formuliert, dass eine Gruppe häufig zu besseren Entscheidungen kommt als die einzelnen Mitglieder einer Gruppen alleine. „UniGestalten“ ist der originelle Versuch, das Potential an Ideen der Vielen, die sich mit den Belangen der Universität auskennen, zu nutzen, um Wege für die Universität von morgen aufzuzeichnen.




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Prof. Dr. Julia Fischer, Kognitive Ethologie, Deutsches Primatenzentrum, Goettingen

Eine wunderbare Initiative – Stifterverband und Junge Akademie machen sich auf, die verborgenen Schätze an den deutschen Universitäten zu heben und die vielen kleinen und großen guten Ideen ans Tageslicht zu bringen, die oft unbeachtet bleiben. Der Schlüssel zur intelligenten Weiterentwicklung der Hochschulen liegt darin, Phantasie und Engagement aller Akteure zu beflügeln. UniGestalten ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

 

 

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Prof. Dr. Richard Münch, Soziologie, Universität Bamberg

Die Universitäten befinden sich in einem Wandlungsprozess fundamentaler Natur. Neue Steuerungsmodelle gehen mit alten Traditionen Verbindungen ein, die nicht immer zu den gewünschten Verbesserungen von Forschung und Lehre führen. Umso dringender sind Reflexion und Verständigung über Sinn und Zweck der Universität, auf die hin jede Reformmaßnahme hinterfragt werden muss.


 

 

 

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Regina Heindl, Geschäftsstellenleiterin, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Mit warmen Worten und netten Vorstellungen kann man keine Uni gestalten. Das geht nur, indem man alle Beteiligte mit einbezieht. Es gibt bereits Ansätze zur Verbesserung der Arbeit an der Uni – zum Beispiel für die Personalentwicklung – allerdings ohne Beteiligung aller Gruppen. Der ganze Verwaltungsapparat ächzt jedoch unter neuen Programmen, Vorstellungen und Ideen, die „oben“ entwickelt worden sind. Dabei vergessen die Macher/innen oft, dass ihre Verträge und Kontoauszüge über unsere Schreibtische laufen und wir dafür weder Preise noch Promotionen gewinnen, sondern für ein schlecht bezahltes TV-L-Gehalt arbeiten. UniGestalten sehe ich als eine Lösung: Hier kann jede/r eine Idee einreichen und viel gewinnen – sowohl Preise, als auch einen entspannteren und gerechteren Uni-Alltag.


Fotografen / Quelle:
Allmendinger - David Ausserhofer
Hacker - David Ausserhofer für Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Kemfert - Andreas Schoelzl
Oetker - Stifterverband/David Ausserhofer
Stock - Noel Tovia Matoff
Succow - Michael Succow Stiftung

 

 



News

462 Ideen und 3 Publikationen

05-12-2012 | Kommunikation und Nachhaltigkeit der Hochschule von morgen

Neben unserer Gesamtdokumentation UniGestalten haben wir zwei thematische Querschnitte als E-Paper ausgekoppelt, die sich als besondere Schwerpunkte im Wettbewerb herausgestellt haben.

E-Paper Kommunikation

05-12-2012 | Die Kommunikation der Hochschule von morgen

Die vielen neuen Ideen zum Themenfeld „Kommunikation und Medien" zeigen sehr deutlich, dass es einen großen Wunsch nach kommunikativer und medialer Entwicklung an unseren Hochschulen gibt.

E-Paper Nachhaltigkeit

05-12-2012 | Ideen für eine nachhaltige Hochschule von morgen

Welche Rolle können Hochschulen bei den Transformationen zu einer nachhaltig agierenden Gesellschaft übernehmen?

Preisträger

1. Platz Bayer Linzenkircher sw 1. Platz
Johannes Bayer und Roman Linzenkircher
student.stories – Informieren und Integrieren mit Podcasts

 

2. Platz Tom Sporer2. Platz
Tom Sporer, Patrick Noack, Jan-Mathis Schnurr
Demokratix – Online-Werkzeug für mehr Transparenz und Mitbestimmung

 

Nich Wagner sw3. Platz
Nick Wagner
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